Tiny House Nation – for bumblebees

Tiny House Nation – for bumblebees

Tiny House Nation – for bumblebees

3 Comments

Hier stelle ich meine Tiny House Nation für Hummeln vor. Da ich nicht über geeignete Holzbearbeitungsmaschinen verfüge, sind meine Bastelmöglichkeiten sehr beschränkt. Deshalb greife ich bei den Hummelhäusern gerne auf fertige Produkte zurück, die ich dann noch etwas anpasse bzw. nachrüste. Hier meine Tiny House Nation von 2021:

Der Schweglerkasten aus Holzbeton hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt. Er ist stabil und gut isoliert. Den Original-Eingang habe ich durch einen speziell für Hummeln konzipierten Nesteingang aus Holz ersetzt, der auch eine Mottenklappe aufweist. Dieser komfortable und sorgfältig erstellte Vorbau mit Lüftungsvorrichtung kann bei Jan Gubisch, Hummeltischler, für 75.- Euro gekauft werden.
Wie in den vergangen Jahren steht der Kasten am Waldrand und erhält Morgensonne. Bereits im dritten Jahr nisten Wiesenhummeln darin. Die sind überglücklich, dass sie keinen langen Arbeitsweg zur roten Alpenheckenkirsche haben 😉

 

Ebenfalls einfach herzurichten sind Sagex-Kisten. Die verwendete Sorte hat eine etwa 4 cm dicke Wand, und isoliert somit auch bestens. Die beiden Unterkünfte stehen hinter dem Haus, in einem schattigen Bereich ohne Morgensonne, die Eingänge weisen nach Westen. In einem Kasten (mit dem einfachen Loch und Anflugbrett) hat sich eine Wiesenhummel von selber eingefunden.
Bei der anderen Kiste habe ich einen Eingang mit Mottenklappe angebaut. Den Vorbau kann man für 27.- Euro beim Hummelhaus kaufen.
Übrigens: runde Einstiegslöcher bzw. Lüftungslöcher kann man im Sagex einfach mit einem Apfelgehäuse-Ausstecher machen, das klappt prima, und der Durchmesser ist genau richtig.

Und dann habe ich noch eine stabile kleine Aufbewahrungskiste aus PVC in Betrieb, die bei den Hummeln beliebt ist, und schon einige mal selbständig besiedelt wurde. Auch bei diesem Kasten habe ich den Eingang mit einer gekauften Mottenklappe nachgerüstet. Dieser Holzvorbau mit Klappe wird vom Wildbienenschreiner Manfred Frey gefertigt, und kann bei ihm für 38.- Euro gekauft werden.
Ausserdem biete ich noch etliche Vogelnistkästen an. Unten sind zwei Modelle zu sehen. In Haus rechts wohnt nun eine Wiesenhummel. Links ist eine Zaunkönigkugel von Schwegler zu sehen, die ich mit einem Rohreingang versehen habe. Ob da eine Mieterin eingezogen ist, weiss ich noch nicht. Für dieses Jahr habe ich mir jedenfalls vorgenommen, die Wachsmotten im voraus zu bekämpfen, vor allem bei den Nestern mit ungeschützten Eingängen.

Wer nun aber doch lieber zu Säge und Bohrer greift, und selber ein Hummelhaus erstellen möchte, hier findet ihr ein paar praktische & schöne Anleitungen dazu:

Humlepension

Pollenhöschen

 

3 Responses to "Tiny House Nation – for bumblebees"

  • Handwerker-(Not macht erfinderisch). Da hast du aber schöne Alternativen gezeigt. Vogelkasten u diversen billigen Kästen mit entsprechenden Umbauten finde ich toll. Die Sagex-Kisten habe ich selbst letztes Jahr als „Notlösung“ mangels Holzkästen verwendet – habe den aber mit einem Holzhülle versehen (Verschönerung). Das war ein Erfolg. Man muß den Kasten gut durchlöchern – aber ich ahne auch die Löcher bei deinem Kasten – oder?? Viel Erfolg und Freude mit den pratorums.
    Bis bald. Knud

    • Danke Knud für Deine Nachricht ! Die Verschönerung der Kiste war bestimmt aufwändig. Hast Du ein Bild davon ? Das Bearbeiten des Sagex ist zum Glück einfach, u.a. das Löcher machen, genau das richtige Material für mich 😉 Beste Grüsse, Elke

      • Leider kein Aufschlußreiches Bild – Du brauchst es auch nicht – da der Sagex-Kiste schön trocken steht in Deinem Unterstand – höchsten den Front streichen u Deine künstlerische Talente zeigen ;-)). Vor dieser Saison hatte ich ersthaft mit dem Gedanken gespielt nur auf Sagex-Kisten zu setzen aus den von Dir erwähnten Gründen. Da ich aber eine ganze Menge Restholz u Dachpappe übrig hatte samt Lust an Holzarbeiten blieb es bei den Gedanken. Ich würde vielleicht noch ein Vorbau mit Klappe machen/kaufen (ich habe sie mit Künstlergips gegossen – hast Du gesehen) – besonders in diesem kalten Frühling wo man die Königinnen Zuckerwasser zureichen kann ist sehr wertvoll. Siehe mein nächsten Blog-Eintrag.
        Mit freundlichen Grüßen
        Knud

  • Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


    *