Lamiaceae – ausgezeichnete Trachtpflanzen im September
Mitte September blühen auf den Wiesen und am Waldrand nur noch wenige Trachtpflanzen, wie Klee oder Glockenblumen. Im Garten blühen hingegen noch viele Blumen. Besonders Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler – Lamiaceae – stehen bei den Hummeln momentan hoch im Kurs:
Agastache Rugosa Sorten „Blue Fortune“ und „Black Adder“, siehe Bild oben links, mit sehr viel Nektar und unbedeutenden Mengen Pollen. Sie wird von allen hier lebenden Hummeln besucht, im Moment besonders gerne von Jungköniginnen.
Bartblume (Caryopteris), siehe Bild ganz unten, mit sehr viel Nektar und viel Pollen. Diese Blüten werden von allen hiesigen Hummelarten geschätzt, von Arbeiterinnen, Jungköniginnen und Dröhnchen.
Hummelschaukel (Salvia uliginosa), siehe Bild oben rechts, mit sehr viel Nektar und sehr viel Pollen. Diese Blume wird vor allem von Erdhummeln geschätzt, aber auch Ackerhummeln, Stein-, Wiesen- und Baumhummeln besuchen sie ab und zu.
Hohlzahn (Galeopsis terahit), weist zwar nur unbedeutende Mengen Nektar und Pollen auf, wird aber sehr geschätzt von Acker- und Erdhummeln.
Gamander (Teucrium lucidrys), Immergrüner, siehe Bild links. Sehr viel Nektar und viel Pollen. Wird von allen hiesigen Hummelarten geschätzt.
Katzenminze (Nepeta x fassenii), mit sehr viel Nektar und viel Pollen. Wird im Hummelgarten fast ausschliesslich von Ackerhummeln besucht.
Schopflavendel (Lavandula stoechas), siehe Bilder unten. Sie weisen sehr viel Nektar und viel Pollen auf, und werden von allen hier vorkommenden Hummeln geliebt. Die Pflanzen habe ich im April neu im Garten gesetzt. Und das tolle daran ist, dass sie – im Gegensatz zu den „normalen“ Lavendelpflanzen – immer wieder neue Blütentriebe bilden. Der Schopflavendel hat nun seit April schon zum dritten mal neu ausgetrieben und die Hummelchen freut’s natürlich sehr.
Schwarznessel (Ballota nigra), mit sehr viel Nektar und sehr viel Pollen. Im Moment sehr beliebt bei den Ackerhummeln.
Bartblume mit drei sammelnden Erdhummeln
No comments.