Hahnenfussgewächse – Ranunculaceae

Hahnenfussgewächse – Ranunculaceae

Hahnenfussgewächse – Ranunculaceae

Unter den Hahnefussgewächsen gibt es ein paar gute Hummel-Trachtpflanzen, die zwischen Februar und Oktober blühen. Den Blütenreigen der Ranunculaceae läutet die stinkende Nieswurz – Helleborus foetidus ein, die viel Nektar und mässig Pollen bietet. Sie blüht bereits Ende Februar, und lockt zahlreiche Hummelköniginnen an. Der Name ist etwas irreführend, die Pflanze stinkt eigentlich nicht. Die Nieswurz ist eine prächtige Staude, und blüht im Halbschatten. Es braucht ein bisschen Geduld, denn bei den Pflanzen im Garten dauerte es 3 Jahre, bis sie blühten. Dafür dann aber reichlich und lange.

Ab März kommen die Küchenschellen hervor. Sie sind nicht ganz so beliebt bei den Hummelchen, wie die Nieswurz, sehen aber mit ihrem „haarigen“ Look total lieb aus. Die Blüten weisen mässig Nektar und viel Pollen auf.Akeleien, die ab Mai in vielen Farben zauberhaft blühen, sind bei den Hummeln sehr gefragt, vor allem bei den „Langrüsslern“. Die Blumen bieten mässig Nektar aber viel Pollen. Sie gedeihen prima im Halbschatten. Einmal im Garten, versamen sie leicht und bilden nette Farbvarianten.

Als nächstes blüht ab Juni der gelbe Eisenhut – Aconitum vulparia, ebenfalls ein Halbschattenpflänzchen, das prima am Gehölzrand zur Geltung kommt. Die Blüten haben viel Nektar und mässig Pollen.

Ab September gehen die wunderschönen Herbstanemonen – Anemone hupehensis auf. Die Hummeln sammeln in den Blüten den Pollen, der jedoch nur in mässigem Masse vorhanden ist.

Der Reigen schliesst sich Ende September / Anfang Oktober mit dem Herbst-Eisenhut, der viel Nektar aufweist, jedoch nur mässig viel Pollen. Dennoch ist die Pflanze sehr beliebt bei Garten-, Acker- und Erdhummeln. Im Garten blühen die Sorten Aconitum carmichaelii (dunkelblau) und Aconitum cammarum bicolor (weiss mit blau).

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